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Erfolgreich bewerben in Ausbildung und Beruf

Damit es klappt mit dem Wunschberuf, braucht es in den allermeisten Fällen eine perfekte Bewerbung. Wie man die formuliert erklären die beiden erfahrenen Personaler Anna Wohlt und Daam Buitelaar am

Samstag, 13. Mai 2017,
von 15 bis 17 Uhr,
in der Gaststätte „Zur Börse“,
Markt 12, Xanten.

Die Teilnahme an diesem Bewerbungsseminar inklusive Verpflegung ist kostenlos. In einem Interview mit dem Lokalklick habe ich erzählt, wie es zu dieser Idee kam.

Wer Lust hat mitzumachen kann sich einfach per Mail anmelden oder über Facebook auf dem Laufenden bleiben.

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Stammbücher: Mein Parteibuch

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Dieses Buch kauft man nicht. Dieses Buch legt man sich aus Überzeugung zu. Ich weiß nicht, ob es anderswo schwarz, gelb oder grün ist. Mein Parteibuch der SPD ist jedenfalls knallrot. Darin gibt es wenig zu lesen. Das Hamburger Grundsatz-Programm stellt den einzigen längeren Text dar. Dafür bietet das kleine Büchlein im Format A6 reichlich Platz für die so genannten Beitragsmarken. Sie dokumentieren, wieviel man jedes Jahr an Beitrag an die SPD geleistet hat. Der bemisst sich übrigens – wie bei anderen Parteien und Gewerkschaften auch – nach dem Einkommen und setzt dabei auf eine ehrliche Selbstauskunft.

Mit vier Mark im Monat habe ich als Student 1997 begonnen. Die dazugehörige Marke trägt das SPD-Logo und darunter die Ankündigung „Wir sind bereit“. Das war ich vor 20 Jahren auch, weil ich damals schon mit anpacken wollte im Wahlkampf für Gerhard Schröder und damit für eine Abwahl des ewigen Kanzlers Helmut Kohl.

Mit den Jahren bekamen die Beitragsmarken bunte Bilder – erstmals 1999 mit einer schwarz-rot-goldenen Fahne. Danach gedachten wir dem Godesberger Programm (2009) und Annemarie Renger (2012), Helmut Schmidt (2015) und der Parteischule der SPD im vergangenen Jahr. Bis heute und jeden Tag schreibt meine SPD Geschichte und ich bin froh, dass ich wie tausende andere Genossinnen und Genossen an und mit diesem Büchlein an dieser Geschichte mitschreiben darf.

 

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

Das SPD-Parteibuch kann man bekommen, indem man der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands beitritt. Das geht online und ganz schnell.

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Stammbücher: Robert Harris – „Konklave“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Noch so eine Frage, die sich bei Bücherliebhabern stellt: Print oder E-Book? Bei mir ist die Antwort eindeutig „sowohl als auch“ (typisch Politiker).

An dieser Stelle habe bereits einige Bücher vorgestellt, die man einfach als fein gedruckte Print-Exemplare in den Händen halten muss. Das Blättern der Seiten, das Betrachten der Abbildungen oder das Befühlen des Vorsatzes machen dort ebenso viel Spaß wie das Lesen selbst. Und dann gibt es die 1000-Seiter, die zwar gut unterhalten aber bleischwer in der Hand liegen, was vor allem abends im Bett den Lesespaß bremst. Im Urlaub passen zudem Dutzende Bücher in so einen E-Reader, während ich mir früher den Koffer voll packen musste. Da kommt stattdessen seit einigen Jahren der handlich-leichte E-Reader zum Einsatz!

Zuletzt habe ich auf meinem Tolino (und nichts anderes kommt mir wegen des offenen ePub-Systems ins Haus) Robert Harris‘ „Konklave“ gelesen. Wie der Titel verrät, geht es in dem Buch um eine Papstwahl. Der Leser blickt dabei hinter die Kulissen des Vatikan-Staates und die Wahl, die wir Außenstehende nur aus den Nachrichten kennen, wenn dunkler oder eben der finale weiße Rauch aufsteigen.

Wahlgang um Wahlgang fallen Favoriten und ein Bischof steigt auf, den niemand vorher auf dem Ticket hatte. Das Geheimnis, das dieser Mann Gottes verbirgt, tritt erst allmählich zutage und lässt am Ende den Leser verblüfft zurück. Bis dahin einfach gut recherchierte Unterhaltung, die mit viel Fiktion garniert ist. Wie immer bei Harris.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Konklave“ von Robert Harris kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: Jacques Berndorf – „Eifel-Gold“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Irgendwann habe ich mir mal vorgenommen, meine Lebenslesezeit nicht mit unnützen Büchern zu vergeuden. Das heißt für mich:

  1. Geschichten, die mich nicht nach spätestens 100 Seiten packen, lege ich zur Seite. Ich quäle mich dann nicht länger damit herum, nur um etwas zu Ende gebracht zu haben. Warum gute Lesezeiten schlechter hinterher werfen?
  2. Wenn es irgendwie geht, konzentriere ich mich auf Krimis und Thriller. „Trrrrivialliteratur“, würde Marcel Reich-Ranicki wohl jetzt mit einem langgezogenen r vorwurfsvoll raunen. Aber so ist das. Ernsthaftes lese ich tagsüber genug. Abends und in der Freizeit soll es leichte und vor allem spannende Kost sein.

Und damit zum Buch des Tages: Die Niederrheinkrimis habe ich hier schon empfohlen. Zu den regional verorteten Klassikern des Krimi-Genres gehören neben der Reihe von Leenders/Bay/Leenders sicherlich auch die Geschichten über den freiberuflichen Journalisten Siggi Baumeister, der für exklusive Magazin-Reportagen recherchiert und nicht nur dadurch in so manchen (politisch) brisanten Kriminalfall schlittert. Angesiedelt sind diese Geschichten in der Eifel und sie erzählen nicht nur verwickelte Whodunit-Kriminalfälle (der Anglizismus trifft’s besser als jede deutsche Umschreibung), sondern sie bestechen auch durch den ganz besonderen Charme und Humor des Ich-Erzählers Baumeister.

Unnötig zu sagen, dass ich schon vor Jahren die komplette Reihe, die mit „Eifel-Gold“ im Grafit-Verlag ursprünglich begann, aufgesogen habe. Später wurden dann noch nach einem Verlagswechsel Berndorfs frühere Geschichten aus älteren Jahren ausgegraben – hiervon habe ich die meisten leider nach 100 Seiten weggelegt.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Eifel-Gold“ von Jacques Berndorf kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: „Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Noch so ein Buch, das man sich als Printausgabe gönnen muss: „Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo“ besticht wie alle Bände aus der Insel-Bücherei durch seine qualitativ hochwertige Ausstattung. Die schönsten deutschen Balladen verspricht dieses kleine Bändchen und offenbart tatsächlich zumindest schon mal 23 von ihnen – vom Erlkönig über Herrn Ribbeck bis zum Knaben im Moor liest man Neues und Altbekanntes aus dem Schulunterricht von einst.

Illustriert werden die Klassiker bildgewaltig und abwechslungsreich. Gerne nehme ich dieses und das nicht ganz so starke Nachfolgebändchen „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand“ immer mal wieder zur Hand, um darin zu blättern und mich von so schönen Zeilen wie diesen verzaubern zu lassen:

„Walle! walle
Manche Strecke,
Dass zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bache sich ergieße.“

Wer wie ich ein schlechtes Gedächtnis hat und sich solch zauberhafte Strophen nicht behalten kann, dem bleiben Kleinode wie das Insel-Büchlein, um regelmäßig Baden zu gehen in Klassikern der deutschen Literatur.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Und noch fünfzehn Minuten bis Buffalo“ kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: Jeffrey Archer – „Kain und Abel“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Als Teenager hatte ich eine langanhaltende Frederick Forsyth und Jeffrey Archer Phase. Letztere begann, als mir mein englischer Onkel bei einem Besuch auf der Insel von „Kane and Abel“ vorschwärmte. Das Buch, das ich mir daraufhin kaufte, besitze ich bis heute. 12. Februar 1992 steht als Kaufdatum auf der ersten Buchseite (damals notierte ich das noch fein säuberlich).

Stundenlang las ich fasziniert vom Konkurrenzkampf zweier Männer im Amerika der 1930er Jahre – der eine ein Auswanderer aus Polen, der sich mit Fleiß und eisernem Willen Reichtum erkämpft. Dem anderen dagegen ist das Vermögen als Bankierssohn in die Wiege gelegt. Die Lebenswege kreuzen sich und Abel (der Emigrant) beginnt Kain (den reichen Erben) zu hassen, weil er glaubt, dieser sei für den Tod seines Mentors verantwortlich. Wie bei Shakespeare entspinnt sich eine tödliche Familienfehde, die die Kinder der beiden Männer mit ihrer Liebe zueinander schlichtweg unterlaufen.

Aus heutiger Sicht scheint Archer schon damals eine Art Lieblingsmotiv entwickelt zu haben. Bei der Recherche zu diesem Text sehe ich heute, nach über 20 Jahren, dass die Geschichte von Kain und Abel zwei Fortsetzungsbände hat. Und auch die so genannte Clifton-Saga des britischen Autors folgt dem gleichen Muster. Scheint, wenn ich an Ken Follett und seine Jahrhundert-Trilogie denke, recht beliebt zu sein auf der Insel. Biblische Motive und Erzählweisen sowie der klassische Dramen-Aufbau wie bei „Romeo und Julia“ (siehe oben) sind bis heute Garanten für spannende Unterhaltung: in Literatur und Politik!

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Kain und Abel“ von Jeffrey Archer scheint derzeit vergriffen zu sein.

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Stammbücher: Andreas Izquierdo – „Das Glücksbüro“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Der Beamte Albert Glück liebt seinen Beruf. Bei Formularen bewundert er auch nach all den Jahren noch „die aparte Schönheit des Druckbildes. Die Namensfelder, für gewöhnlich das Einzige, was die Antragsteller ohne Hilfe verstanden, hatten genau die richtige Größe im Vergleich zur Größe des Blattes.“ Seine Behörde hat ihn geradezu eingesogen, denn Herr Glück lebt nicht nur für seinen Beruf, er lebt auch in ihm. Seit über 30 Jahren arbeitet und wohnt er in seinem Büro.

So kommt es zu skurrilen Begebenheiten, etwa wenn der freundliche Herr Glück seinen Frühstückshunger stillt, indem er aus der Liste seiner über 3.000 Kolleginnen und Kollegen morgens diejenigen heraussucht, die Geburtstag haben. Dorthin geht er wie zufällig und fragt belanglos nach einer Zuständigkeit – nur um wie selbstverständlich zu Sekt und belegten Brötchen eingeladen zu werden.

Die Schilderung dieses „Mikrokosmos‘ Büro“ mit seinen eigenen Naturgesetzen und Schrulligkeiten liest sich so amüsant, weil nicht Klischees und Berufsbilder aufs Korn genommen werden sollen. Stattdessen nutzt Autor Andreas Izquierdo im Fortgang seiner Geschichte die amüsante Grundidee, um auf die Einsamkeit seines Protagonisten zu blicken. Die entscheidende Wendung in Glücks Leben setzt nämlich ein, als er einen Antrag bearbeiten soll, der eigentlich nichts beantragt. Als guter Beamter muss er die Behörde erstmals seit Jahrzehnten verlassen, um „Rücksprache zu nehmen“ mit der Antragstellerin und somit den Vorgang zu einem Abschluss bringen zu können – und dort verliebt er sich prompt.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Das Glücksbüro“ von Andreas Izquierdo kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: Uwe Bahn – „Inselstolz“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Noch mehr als für dieses Buch möchte ich für seinen Verlag werben: Denn der Ankerherz-Verlag aus dem niedersächsischen Hollenstedt bringt seit einigen Jahren wunderschön gestaltete Bücher rund um das Meer und seine Bewohner heraus. Und das im Gegensatz zum dickbäuchigeren mare-Verlag aus Hamburg mit geringeren Mitteln, dafür aber mit einer doppelten Portion journalistischem Herzblut.

Vielleicht mag ich die Bücher von Ankerherz auch deshalb so gerne, weil ich Verlagsgründer Stefan Krücken während meiner Journalistenausbildung beim Kölner Stadt-Anzeiger persönlich kennen lernen durfte. Schon damals für mich eine imposante Persönlichkeit mit einer unglaublichen journalistischen Begabung für Reportagen und Interviews.

Apropos: „Inselstolz“ erzählt 25 sehr persönliche Geschichten von Menschen, die auf und am Meer leben. Bebildert mit klassischen Porträtaufnahmen und Illustrationen sowie liebevoll gesetzt und grafisch gestaltet. Die Liebe zum Detail fällt auch dadurch auf, dass weder Lesebändchen noch farblich illustrierter Vorsatz fehlen. Und dann die Prägung auf dem vorderen Buchdeckel – eben in jeglicher Hinsicht Literatur für Entdecker.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Inselstolz“ von Uwe Bahn (Hrsg.) kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: Jón Gnarr – „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Die Bankenkrise, die sein Heimatland Island Anfang der 2000er Jahre wirtschaftlich an den Abgrund führte, veränderte nicht nur das politische Klima auf der Atlantikinsel. Sie brachte auch den einstigen Sonderschüler und Stand-Up-Comedian Jón Gnarr  dazu, eine eigene Partei zu gründen und mit ihr das Rathaus der Hauptstadt Reykjavik zu erobern. Seine „Beste Partei“ war dabei alles andere als Nonsens und das zeigt der Allround-Künstler eindrucksvoll in diesem Buch, das voller guter Gedanken ist.

Gnarr bürstet gegen den Strich und setzt Einfachheit gegen Komplexität und Humor gegen Miesepetrigkeit. Weite Teile lesen sich wie ein willkommener Gegenentwurf zur ritualisierten Politik hierzulande. Und manches Prinzip seiner besten Partei mache ich mir gerne zu eigen:

„Wir vergelten Gutes mit Gutem, Respekt mit Respekt und Freundschaft mit Freundschaft. Beleidigungen begegnen wir mit Höflichkeit, Böswilligkeit mit Nachsicht und Verbohrtheit mit Toleranz. Auf diese Art wird das Gute immer stärker.“

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!“ von Jan Gnarr kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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Stammbücher: Dörte Hansen – „Altes Land“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Eine Empfehlung von Christine Westermann. Wochenlang ein Top-Seller auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Dörte Hansens Roman „Altes Land“ drängt sich als Buchtipp geradezu auf. Aber warum ist die Familiengeschichte – angesiedelt in der fruchtbaren Region zwischen Hamburg und Elbmündung – für mich auch ein Stammbuch?

Ganz klar: Wie schon bei Leonardo Paduras Havanna-Quartett entführt dieses Buch an einen sagenhaften Ort. Keine Touristen-Romantik sondern die Schilderung der knorrigen Typen von gestern und heute machen den Reiz der Region aus. Und anders als Kuba, liegt das Alte Land nur wenige Autostunden vom Niederrhein entfernt. Wir haben uns deshalb im vergangenen Herbst diese Region angeschaut und waren begeistert von den Aus- und Einblicken.

Auch wenn wir dort niemanden angetroffen haben, der wie Vera Eckhoff einst als Flüchtlingskind aus Ostpreußen dorthin verschlagen wurde und danach zeitlebens ihre Frau stehen musste. Den einen oder anderen Städter aus Hamburg, der mal eben zum Bio-Obstkauf aufs Land kommt, haben wir dann doch erlebt. Veras Nichte Anne aus dem Buch findet im Alten Land dagegen ein neues Zuhause. Absolute Lese- und Kurzurlaubs-Empfehlung.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Altes Land“ von Dörte Hansen kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.