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Stammbücher: Dörte Hansen – „Altes Land“

In der Reihe „Stammbücher“ stelle ich vom Welttag des Buches am 23. April bis zur Landtagswahl am 14. Mai insgesamt 21 Bücher vor, die mich geprägt oder beschäftigt haben.

Eine Empfehlung von Christine Westermann. Wochenlang ein Top-Seller auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Dörte Hansens Roman „Altes Land“ drängt sich als Buchtipp geradezu auf. Aber warum ist die Familiengeschichte – angesiedelt in der fruchtbaren Region zwischen Hamburg und Elbmündung – für mich auch ein Stammbuch?

Ganz klar: Wie schon bei Leonardo Paduras Havanna-Quartett entführt dieses Buch an einen sagenhaften Ort. Keine Touristen-Romantik sondern die Schilderung der knorrigen Typen von gestern und heute machen den Reiz der Region aus. Und anders als Kuba, liegt das Alte Land nur wenige Autostunden vom Niederrhein entfernt. Wir haben uns deshalb im vergangenen Herbst diese Region angeschaut und waren begeistert von den Aus- und Einblicken.

Auch wenn wir dort niemanden angetroffen haben, der wie Vera Eckhoff einst als Flüchtlingskind aus Ostpreußen dorthin verschlagen wurde und danach zeitlebens ihre Frau stehen musste. Den einen oder anderen Städter aus Hamburg, der mal eben zum Bio-Obstkauf aufs Land kommt, haben wir dann doch erlebt. Veras Nichte Anne aus dem Buch findet im Alten Land dagegen ein neues Zuhause. Absolute Lese- und Kurzurlaubs-Empfehlung.

Herzliche Einladung!

Am 6. Mai 2017 werde ich ab 15 Uhr auf Einladung der SPD Xanten meine „besten Seiten“ zeigen. Bei Kaffee und Kuchen stelle ich Lieblingsbücher vor und komme mit meinen Gästen ins Gespräch. Herzliche Einladung! Anmeldungen per Mail.

„Altes Land“ von Dörte Hansen kann man u.a. in meiner Heimat-Buchhandlung „Am Rathaus“ bestellen.

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